Ia – das Edelstein der rumänischen Bauernkleidung

Der rumänischen Bauernkleidung,  „Ia“ ist ein Kleidungsstück, der typisch den rumänischen Trachten ist, und nur von Frauen getragen sein kann. Das sogenannte dakische Hemd kommt aus der ehemaligen dakischen Kultur. Zeichnungen dieses Hemdes wurden auf Basreliefs gefunden, die vor 2000 Jahren entstanden. Es ist auch „walachisches Hemd“ genannt und gilt als echte Vervollständigung der Vielfältigkeit der europäischen Kleidung. Der Schnitt hat breite Ärmel und wunderbare Stickerei. „Ia“ wurde im Laufe der Zeit von Bauerinnen, von Künstlerinnen aber auch von Angehörigerinnen der königlichen Familie getragen.

Die modische rumänischen Bauernkleidung

Inspirationsquelle für Künstler wie Matisse (La blouse roumaine – Das Bild beschreibt eine Frau, die ein solches Hemd trägt), wird „Ia“ von Frauen handgefertigt, die auf dem Land wohnen. Um dieses Hemd zu fertigen, muss man viele Stunden arbeiten, denn man muss die bestens geeigneten Symbole für die Frau finden, die das Hemd tragen wird. Die Symbole und Zeichnungen ist bedeutungsvoll und repräsentativ für das Gebiet, woraus die Frau kommt. Die Spirale, ein sehr benutztes Symbol, bedeutet die Entwicklung des Lebens. Der Schnitt und die Qualität des Stoffes waren früher ganz repräsentativ für das Vermögen der Trägerin. Je älter man wird, desto einfacher werden auch die Symbole des Hemdes.

Immer mehr junge Frauen wählen jetzt solche Kleidungen, die von „Ia“ inspiriert wurden. Das bedeutet eine deutliche Tendenz, um zurück zu den Wurzeln zu treten. Auch Modedesigner wie se Yves Saint Laurent, Jean Paul Gaultier, Oscar dela Renta, Tom Ford oder Philippe Guilet haben angefangen, ihre Modekollektion von der rumänischen Trachten zu inspirieren. Der letzte hat im Jahr 2012 eine ganze Kollektion entwerft, die „Ia“ als Inspirationsquelle benutzte.